August „GUSTL“ Mischinger mein Name
Malermeister und Schriftenmaler mein Beruf.
Custompainting meine Berufung.

Als einer der letzten meiner Zunft, male ich bis heute Schilder und Schriftzüge per Hand und mit dem Pinsel auf so ziemlich jeden Untergrund – nur bewegen darf er sich nicht.
Egal ob Wandmalereien, Innenraumgestaltung oder Restaurationen, meine Passion ist die Liebe zum Detail und das schätzen meine Kunden.

 

Old-School-Custompainting
Vor allem im Bereich Custompainting kommt meine traditionelle Handwerkskunst, frei von Computerdesign oder digitaler Unterstützung zum Tragen. Und so setze ich, inspiriert von den Vorstellungen meiner Kundschaft, beispielsweise beim Pinstriping durch freihändig gezogene Linien visuelle Highlights, die Motorrädern, Helmen oder Karosserieteilen diesen einmaligen Old-School-Touch verleihen.
In Kombination mit dem Lettering und dem Malen von Logos, bekommen viele Custom-bikes so den letzten Schliff von mir verpasst damit das Gesamtkonzepts aus Fahrzeugbau und Lackierung voll aufgeht. Das Lettering setzte ich auch bei der Gestaltung aller Art von Tafeln ein, verpasse Möbeln damit einen speziellen Look oder mache kahle Wänden zu einem Blickfang.
Wer es weniger Old-School mag und dafür mehr Glitzer im Leben haben will, dem sei mit schillernden Holo-Flakes und Airbrush geholfen – alles Teil meiner täglichen Arbeit.

 

Mein Weg zum Custompainter
Malerei, Linieren, Schriftenmalen – das habe ich alles von der Pieke auf gelernt. Ganz klassische vom Lehrling bis zur Meisterprüfung. Kurz darauf haben Computer und Plotter uns Schriftenmalern den Rang abgelaufen. In der Zeit habe ich als Malermeister Hausfassaden gemalt und als Autolackierer gearbeitet, bis ich 2004 am Faaker See auf der European Bike Week durch reinen Zufall das Custom-Painting für mich entdeckt habe. Neu inspiriert konnte ich endlich meine Passion des Linierens (Pin-Striping) und Schriftenmalens wieder ausleben.

 

Gustl und die Welt
Durch Ausstellungen auf Custom-Shows am Faaker See oder im deutschen Bad Salzuflen kam ich bald mit Privatkunden und Customizern aus aller Welt in Kontakt. Die meisten davon sind bis heute meine Stammkunden geblieben und in der Motorradszene kennen mich alle unter „Gustl“. Und so kommt es nicht selten vor, dass ich Fracht aus den USA bekomme, mit neuen Teilen zum Bemalen und einer netten Karte: “Hi Gustl, do you remember me? We met last year in Faak… can you do some magic on my helmet I sent you here?”

Von den USA bis Russland – Old-School Handwerk – das ist es was meine Kundschaft schätzt. Freihand und ohne Computergrafik; selbst jede Skizze wird mit Buntstift gezeichnet und oftmals per Foto zur Freigabe um die Welt geschickt.

Die meisten Kunden nehmen mit mir via Facebook oder Instagram Kontakt auf – das ist mir auch am liebsten so. Ganz unkompliziert besprechen wir dann ein paar Ideen und so manch einer sagt einfach: „Gustl – du machst das schon! Sag einfach Bescheid wenn’s fertig ist.“

 

Kein Problem – ich mal alles an, solang es nicht davon rennt!